Die Top 4 Influencer-Tipps

Wir von FBC sind Experten in Sachen Storytelling, Content und Medienarbeit. Trotzdem wissen wir, wie wichtig es ist, sich ständig zu verbessern. Daher arbeiten wir gern mit Menschen zusammen, von denen wir noch etwas lernen können. Zum Beispiel im Bereich Social Media und Influencer Marketing. Christine Neder ist so jemand. Über 100’000 Leserinnen und Leser folgen ihrem Reise- und Lifestyleblog «Lilies Diary». Was macht die Sozialen Medien so spannend? Wie wird man zum Influencer? Für wen lohnt sich die Zusammenarbeit mit Social-Media-Stars? Wir haben bei der Bloggerin, Autorin und Influencerin nachgefragt.

Blogs und Social Media laufen den herkömmlichen Medien immer mehr den Rang ab. Wie erklärst du dir das, Christine Neder?

Immer mehr Leute erkennen die Vorteile von Blogs und Social Media gegenüber dem Print: Ein Printprodukt hat zum Beispiel vielleicht einen Reiseteil, der wöchentlich erscheint, und wenn ich Pech habe, interessiert mich nichts von dem, was da drinsteht. Im Internet kann ich genau das suchen – und finden – was meinen Interessen und Bedürfnissen entspricht. Die Blogs kommen vor allem bei der Suche nach konkreten Tipps ins Spiel. Ich halte Facebook, Instagram und Pinterest für eine der wichtigsten Inspirationsquellen unserer Zeit.

Die Influencer sind gerade in aller Munde. Wie wird man zum Influencer?

Als «Mikro-Influencer» gilt man ab etwa tausend Followern auf Instagram. Ich persönlich mag den Begriff allerdings nicht, denn er sagt nichts darüber aus, wie viele von diesen Followern ich tatsächlich erreiche. So kann ich eine Million Facebook-Fans haben, aber mit einem Post nur 400 davon erreichen und drei Likes generieren – so gesehen relativiert sich die Wichtigkeit der Anzahl an Follower. Ich selbst nenne mich lieber einfach nur Bloggerin.

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Wie würdest du einer 14 Jährigen, die Bloggerin werden möchte, erklären, was du den ganzen Tag machst? 

14-Jährige wollen eher Karriere auf musical.ly oder Instagram machen. Ich glaube nicht, dass die bloggen wollen, das ist viel zu viel Arbeit. Dafür muss man nämlich richtig viel schreiben und recherchieren. Wie ich meinen Job erklären würde? Er ist sehr abwechslungsreich. Ich bin viel unterwegs, sammle Content und Erfahrungen. Dazwischen sitze ich aber auch tagelang am Schreibtisch, schreibe Texte und bearbeite Bilder. Ich gehe zu Messen und Events, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Wenn jemand wirklich beruflich bloggen möchte, muss er oder sie ein Thema finden, über das er oder sie über mindestens ein Jahr regelmässig berichten kann und will. Und viel Ausdauer und Energie haben.

Immer mehr Firmen oder Eventveranstalter arbeiten vermehrt mit Influencern und Bloggern statt mit klassischen Medien oder VIPs. Für wen macht das Sinn, für wen nicht? 

Manchmal denke ich schon, dass viele Firmen das nur machen, weil es gerade angesagt ist. Wenn ein Autohersteller im High-Class-Segment mit Instagrammern arbeitet, deren Follower kaum volljährig sind, geschweige denn einen Führerschein haben, macht das für mich keinen Sinn. Als Firma sollte man immer zuerst seine Zielgruppe definieren und sich dann überlegen, auf welchen Plattformen, beziehungsweise über welche Medien, man diese Zielgruppe erreicht. Nicht alles macht für jeden Sinn.

Artikelbild Blogger Workshop

 

SEMINAR «BLOG UP YOUR LIFE –  BLOGGEN AUS LEIDENSCHAFT» MIT CHRISTINE NEDER

Wir freuen uns, dass Christine Neder ihre Tipps und Tricks in den “heiligen Hallen” von FBC in Baden weitergibt: Wie startet man einen Blog? Wie findet man Leser? Wie steigert man seine Reichweite? Was macht einen guten Post aus? Welcher Social Media Kanal ist die richtige Plattform? Dies und vieles mehr erfahren Interessierte in einem zweitägigen Seminar:

Wann: 26. und 27. Juni 2017, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr

Wo: Ferris Bühler Communications, Stadtturmstr. 8, 5400 Baden

Kosten: 960 Euro pro Person für zwei Tage, inkl. Speisen und Getränke

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen

Anmeldung an: christine.neder@googlemail.com

Mehr Infos: www.lilies-diary.com