Achtung: Die drei grössten Fehler bei Video- und Foto-Produktionen

 

Unternehmen und Marken müssen ihre Geschichten je länger je mehr mit Bildern oder Videos erzählen, um in der schnelllebigen Welt der Nachrichten gesehen zu werden. Denn News werden nicht mehr nur von Angesicht zu Angesicht erzählt, sondern über digitale Kanäle “geshart” und “gelikt”. Und dank Smartphone sind Fotos in Sekunden geschossen, Videos in Rekordzeit geschnitten. Immer mehr Brands fotografieren und filmen also wild drauflos. Content is King.

Aber Achtung: Auch bei kleineren Video- oder Foto-Produktionen lauern sehr viele Stolpersteine, die einen teuer zu stehen kommen können. Deswegen haben wir die drei häufigsten Fehler hier zusammengefasst:

Fehler 1: Keine Geschichte

Um eine Botschaft einfach verständlich zu platzieren und erst noch relevant für die Zielgruppe zu machen, muss jedes Bild oder Video eine Geschichte erzählen. Da unser Gehirn von klein auf an Geschichten gewöhnt ist, können wir Informationen mit einem roten Faden und emotionalen Handlungen schneller aufnehmen und einfacher verarbeiten. Was das heisst? Eine Geschichte soll einen Protagonisten haben, der mit einem Problem konfrontiert wird und es lösen kann. So schafft man die nötige Spannung, um die Zielgruppe zu fesseln und einen Mehrwert, den das Publikum im besten Fall mit anderen teilt.

Keine Fehler bei Video- und Foto-Produktionen: Gute Geschichten fesseln auch Lupa
Gute Geschichten fesseln auch unseren Agenturhund Lupa.

 

Fehler 2: Keine Rechte

Im digitalen Zeitalter verbreiten sich Inhalte rasend schnell – auch solche, die gar nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren. Noch öfters tappen wir in die Social-Media-Falle: Für den privaten Gebrauch darf man nämlich (fast) alles filmen und fotografieren. Im professionellen Umfeld sieht das schon ganz anders aus: Personen müssen plötzlich Verzichtserklärungen unterzeichnen, Drohnen müssen registriert werden, Musiker müssen ihr Einverständnis geben. Sichere dich also unbedingt vor einem Dreh oder einem Fotoshooting rechtlich ab und triff mit allen Parteien eine schriftliche Vereinbarung über die Aufzeichnung und Nutzung des geplanten Contents. 

Fehler 3: Kein Plan

Was nützen ein schönes Video oder tolles Bildmaterial, wenn niemand weiss, was man nun damit anfangen kann? Dann sind alle Aufwände umsonst gewesen. Klar: Sämtliches Material soll für die eigenen Kanäle genutzt werden. Aber unbedingt mit einem Plan. Überlege dir, in welches deiner Gefässe die Bilder oder Videos passen könnten und wann was auf diesen Kanälen geplant ist. Schreibst du einen Blog auf der eigenen Webseite, zum Beispiel mit einem “Making-of”-Text zum Shooting? Wann geht dieser online? Planst du einen Video-Upload auf dem YouTube-Kanal? Machst du zuvor einen kleinen Teaser? Ist eine Verlinkung zur Bildergalerie im nächsten Newsletter geplant? Welche Bilder kommen dafür in Frage? Und sollen Medien die Bilder auch aufnehmen? Dann überlege dir gut, welche Medien du mit welchen Storylines anschreiben willst. Und: Bleibe unbedingt für Rückfragen erreichbar!

Du willst noch mehr Insiderwissen zu Content Produktion? Unser kostenloser Ratgeber zeigt wie du Geschichten in starken Bildern erzählen und für alle Kanäle aufbereiten kannst. Wir kennen alle Stolpersteine der Ideenfindung, Planung, Produktion und Distribution und zeigen, worauf man unbedingt achten muss.